TherapieWest
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Leistungen

Je nach Befund und Behandlungsziel schöpfen wir aus unserem breit gefächerten Spektrum.

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

 

Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen, die mit Bewegungseinschränkungen einhergehen.

Jede einzelne Struktur des Körpers bewegt sich und führt dabei ihre eigene Funktion aus.

Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit.

Die Osteopathie betrachtet dabei nicht nur die primären Symptome, sondern den menschlichen Körper als untrennbare Einheit. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Strukturen ermöglicht dem Organismus als Ganzes zu funktionieren.

Dabei werden Gelenke, Muskulatur, Organe und deren umgebendes Gewebe sowie das Craniosakrale System (Schädel und alle verbindenen Strukturen bis zum Steißbein) behandelt.

Die Aufgabe des Osteopathen ist es, das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen um die körpereigenen Heilungsvorgänge anzuregen.

Wie wird die osteopathische Behandlung erstattet?

 

Grundsätzlich ist die Osteopathie eine Selbstzahlerleistung. Seit Januar 2013 werden die osteopathischen Behandlungen bis zu 80% von einigen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

 

Sie können auch ihre Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen in Anspruch nehmen.

Manuelle Therapie 

Sie ist eine präzise Befundung von Dysfunktionen (Funktionsstörungen) am Bewegungsapparat, die sich anhand von Mobilisationstechniken therapieren lassen.

Die manuelle Therapie wird in folgende Bereiche eingeteilt:

Untersuchung: Ziel der Untersuchung ist es mögliche Dysfunktionen herauszufinden. Dazu zählen Symptome wie Befindlichkeitsstörungen, Schmerzen, etc., sowie eingeschränkte oder vermehrte Beweglichkeit.

Behandlung: Als Ergebnis der Untersuchung erhält man eine Beschreibung der Dysfunktion. Diese werden dann individuell beseitigt bzw. behandelt was sowohl von der betroffenen Struktur, als auch vom Patienten abhängig ist. 

 

Manuelle Therapie kann sowohl an allen Extremitäten, als auch am Becken, der Wirbelsäule und im Kiefergelenksbereich angewandt werden.

Krankengymnastik

Eine aktive Behandlungsform. Krankengymnastik ist in der Regel eher Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfällen eingesetzt. Die Übungen werden unter Anleitung ausgeführt

Krankengymnastik am Gerät 

Was ist Krankengymnastik am Gerät?

 

Sie ist eine rein aktive Behandlungsform mittels Geräten und Zugapparaten, die ihre Anwendung unterstützend als Zusatzbehandlung (Prophylaxe und Rehabilitation) in vielen medizinische Fachbereichen wie z.B. Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie und der inneren Medizin findet.

Sie wird auch als medizinische Trainingstherapie bezeichnet

Manuelle Lymphdrainage

Darunter versteht man das manuelle abdrainieren (abführen) von Gewebeflüssigkeit über Lymphgefäße. Die Grifftechniken werden in einer bestimmten, dem Krankheitsbild angepassten Reihenfolge, durchgeführt. Diese Therapie dient zur Unterstützung z.B. nach operativen Eingriffen oder zur Ödembehandlung.

Kiefergelenktherapie

Was ist CMD?

Unter einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) versteht man eine Fehlstellung zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) und die damit verbundene Fehlregulation des Kiefergelenkes. 

Diese kann sich mit Schmerzen in der Kaumuskulatur, einer Verlagerung der Korpelscheibe (Diskus) sowie entzündlichen und/ oder degenerativen Veränderungen im Kiefergelenk auswirken.

Da Position und Funktion des Kiefergelenks direkt mit der Stellung der Halswirbelsäule zusammenhängen, können sie über die Wirbelsäule und die Muskulatur Auswirkung auf den ganzen Körper haben.

Thermotherapie

Unter Thermotherapie können mehrere Anwendungen zusammengefasst werden.

 

Fango, Naturmoor

 

Heiße Rolle: Dabei werden Handtücher trichterförmig zusammengerollt. Hinein wird kochendes Wasser gefüllt. Die Rolle wird nur kurz auf die Haut getupft. Um einen Wärmeverlust zu vermeiden werden die Handtücher von außen nach innen abgerollt.

Beeinflusst reflektorisch Innere Organe.

 

Eisanwendungen: Anwendung als Eispackung oder Eisabreibung

Elektrotherapie

Darunter versteht man eine ganze Reihe von Verfahren, bei denen elektrische Energie zu Heilzwecken angewendet wird. Einteilung erfolgt in Nieder-, Mittel- und Hochfrequenztherapie. Die Wirkungsweise ist abhängig von Stromform, Intensität, Frequenz und Impuls. Elektrotherapie kann zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Entspannung oder Stimulation verwendet werden.

Kinesiotaping

Kinesiologisches Taping wurde vom japanischen Chiropaktiker Dr. Kenzo Kaze in Zusammenarbeit mit dem japanischen Konzern Nitto Denko bereits in den 70er Jahren unter dem Namen Kinesio-Taping entwickelt. Das Hauptziel war die Unterstützung körpereigener Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik.

 

Kinesiologisches Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch sensorische Informationen an unseren Körper. Die Anlagetechniken wurden nach kinesiologischen Testungen entwickelt und waren damit auch verantwortlich für den Namen des Material und der Therapie.

Faszientherapie

Was sind Faszien?

 

Eine netzartige Gewebestruktur, die sämtliche Teile des Körpers verbindet. Es hält diese am richtigen Platz und ermöglicht trotzdem Bewegung wie beispielsweise der Lunge beim Atmen.

Außerdem speichern sie Wasser und sind ein Teil des Immunsystems.

 

 

Sie werden in drei Gruppen eingeteilt:

 

Oberflächliche Faszien

Diese bestehen aus lockerem Faszien- und Fettgewebe. Sie verbinden alle Organe und Gewebe, sind Fett- und Wasserspeicher, dienen als Puffer und ermöglichen die Verschiebbarkeit der Organe.

 

Tiefe Faszien

Diese umschließen Muskeln, Knochen und Gelenke. Tiefe Faszien sind mit sensorischen Rezeptoren ausgestattet, welche auf mechanische und chemische Reize reagieren. Durch Schmerzrezeptoren, reagieren sie unmittelbar auf Verletzungen.

 

Viszerale Faszien 

Diese hängen innere Organe sowie das Gehirn auf und betten sie ein. Dazu gehören beispielsweise die Hirnhaut, der Herzbeutel, das Bauch- und Brustfell.

 

 

Was schadet Faszien? 

 

Bewegungsmangel und Stress

Um ihre stabile und gleichzeitig geschmeidige Struktur zu bewahren, sind Faszien auf Bewegung angewiesen. Ein Mangel an Bewegung führt zum Verfilzen, Verkleben und Verhärten der Faszien.

Auch anhaltender Stress kann sich negativ auf die Faszien auswirken. Da der Körper in Stresssituationen spezielle Hormone freisetzt, führt dies dazu, dass sich die Faszien verspannen, ohne dass sich die Muskeln aktiv anspannen . Lässt der Stress nach, entspannen sich auch die Faszien wieder. 

 

Ist der Stress jedoch anhaltend (chronisch), bleiben Faszien in Spannung. Wie ein dauerhaft gespanntes Gummiband, verlieren sie ihre Flexibilität und verhärten. Dies wirkt sich auch auf die in diesem Bereich liegenden Schmerzrezeptoren aus. Die Rezeptoren können zusammengequetscht werden und daraufhin umgehend mit Schmerzen reagieren. Auf einem Röngtenbild sind diese Schmerzen nicht auszumachen, weshalb bei undefinierbaren Schmerzen immer auch an Faszien zu denken ist. 

 

Wie verkleben Faszien?

Im Fasziengewebe liegen Blut- und Lymphgefäße. Mit der Lymphflüssigkeit werden Nährstoffe zu den Zellen hin und Stoffwechselprodukte - wie Schadstoffe von den Zellen - weg transportiert. Durch Muskelbewegung wird der Lymphfluss angeregt. Besteht nun beispielsweise eine länger anhaltende Muskelverspannung, kann der Lymphfluss eingeschränkt werden. 

Die Lymphe transportiert unter anderem auch den Blutgerinnungsfaktor Fibronogen. Die Ausgabe dieses Stoffes ist normalerweise das verschließen von Wunden. Bei einen Lymphstau verklebt dieser körpereigene „Klebstoff“ statt Wunden das umliegende Fasziengewebe.

 

Wie verhärten Faszien?

Wer zu wenig trinkt, schadet damit seinen Faszien, denn unter Flüssigkeitsverlust leidet natürlich auch das Fasziengewebe. 

Das eigentlich ausgeglichene Verhältnis zwischen fasrigen und wässrigen Anteilen verschiebt sich dadurch.

So bestehen die Faszien älterer Menschen, oder Menschen die ständig zu wenig trinken, häufig aus überwiegend festen unflexiblen Kollagenfasern. Mit der Veränderung der Flüssigkeitsanteile verändert sich auch die räumliche Struktur der Faszien. Statt normalerweise rautenförmiger Anordnung, sehen die Fasern wie ein verknotetes Wollknäul aus, wachsen ineinander und verfilzen dadurch.

 

 

Was kann ich für meine Fasziengesundheit tun?

 

  • Faszientraining mit weichen, dynamischen Dehnübungen wie z. B.   Yoga, Pilates, Tai Chi oder Qi Gong

 

  • Übungen mit der Faszienrolle für die Eigenmassage

 

  • Manuelle Behandlung der Faszien z.B. nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos

 

  • Entsäuerung des Körpers durch Basenzufuhr für ein optimales Milieu zur Selbstregeneration.

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Reiteralpeweg 1

84034 Landshut

Telefon

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